„eing’seift“ – Seifensiederinnen in der Kräuterei; 27.10.2017

Selbst Naturseife sieden – so das Motto vom Workshop vergangenen Freitag …
Die Kräuterei wurde kurzerhand in eine Seifensiederei verwandelt.

Freitag, den 27. Oktober widmeten sich Barbara, Ottilie & Christine  kurz dem nötigen Grundwissen und speziellen Dusch-, Shampoo-, und Rasierseifen. Wir hörten, welche Öle und Wirkstoffe wertvoll in Haarseife sind (trübes Weizenbier, Klettenwurzelöl und Rosmarinhydrolat. – Hopfen wirkt wie Balsam; gibt Glanz, Festigkeit und Fülle / Hefe spendet Proteine und Vitamine).
Kleine „Schätzchen“ entstanden aus der Hand der Damen; alle drei entschieden sich für  luxuriöse Duschseifen mit Babassuöl & Seidenprotein.
Die Freude nach getaner Siedereh stand den Dreien ins Gesicht geschrieben. Da hörte man: „ui, meine Babys jetzt bring ich euch nach Hause“, „ei – ich hab so a Freud'“, „ja, ja, ja – tolle Farbkombi…“.
Gespannt wurden die Seifen „schlafen gelegt“ und erst nach dem Aufschneiden und Ausformen enthüllten sie ihre wahren, individuellen Schönheiten.
Bei einem kleinen Snack, einem Gläschen Prosecco wurde viel „fachsimpelt“, beraten und gemütlich getratscht. Die entstandenen Seifen nahmen die Damen mit nach Hause.
Das schöne am selbst Seife sieden: man kann selbst entscheiden, welche Rohstoffe verarbeitet werden – keine Inhaltsstoffe, die wir auf keinen Fall auf unserer Haut haben möchten.

Jetzt müssen wir nur noch geduldig sein und die Reifezeit bis zum Gebrauch der Seifen (damit der ph-Wert passt) abwarten. In ein paar Wochen sind sie dann „einsatzbereit“ – Rechtzeitig für Weihnachten.
Obwohl – wollen wir sie überhaupt wieder hergeben?…

VORFREUDE IST DIE SCHÖNSTE FREUDE!
Impressionen zu den Workshops:


 


„eing’seift“ – Der Seifen-Frühling in der Kräuterei

Selbst Naturseife sieden – so das Motto von 2 speziellen, feinen Workshops in diesem Frühling…
2 x wurde die Kräuterei in eine Seifensiederei verwandelt.

Am Freitag, den 3. März durfte ich  Astrid, Cristina und Elke als Teilnehmerinnen zum Grundkurs begrüßen.  Nach der nötigen Theorie (was ist zu beachten bei Natronlauge, Versteifungszahl, Jodzahl, Wirkung der Öle, Farben und Düftchen,…) wurde fleißig Seife produziert, darunter eine Seidenseife mit Seidenprotein, eine Kräuter-Honigseife mit Olivenöl und eine Seife mit Jojobaöl – eingefüllt in süße Osterförmchen…
Samstag, den 4. März widmeten sich Irmgard, Astrid und ich wiederum kurz dem nötigen Grundwissen und speziellen Dusch-, Shampoo-, und Rasierseifen. Wahre „Schätzchen“ entstanden aus der Hand der Damen; darunter luxuriöse Duschseifen sowie eine Haarseife mit trübem Weizenbier, Klettenwurzelöl und Rosmarinhydrolat. – Hopfen wirkt wie Balsam; gibt Glanz, Festigkeit und Fülle / Hefe spendet Proteine und Vitamine.
Bei einem kleinen Snack und Getränken wurde viel „fachsimpelt“, beraten und gemütlich getratscht. Die entstandenen Seifen nahmen die Damen mit nach Hause. Das schöne am selbst Seife sieden: man kann selbst entscheiden, welche Rohstoffe verarbeitet werden – keine Inhaltsstoffe, die wir auf keinen Fall auf unserer Haut haben möchten.

Jetzt müssen wir nur noch geduldig sein und die Reifezeit bis zum Gebrauch der Seifen (damit der ph-Wert passt) abwarten. In ein paar Wochen sind sie dann „einsatzbereit“.

VORFREUDE IST DIE SCHÖNSTE FREUDE!
Impressionen zu den Workshops:


 


„eing’seift“ – Der Seifen-Herbst in der Kräuterei

Selbst Naturseife sieden – so das Motto von 4 spezielle, feinen Workshops in diesem Herbst…
4 x wurde die Kräuterei in eine Seifensiederei verwandelt.

Am Dienstag den 18. Oktober durfte ich  Waltraud, Christine und Karin vom KUK (KeplerUniversitätsKlinkum) als Teilnehmerinnen zum Grundkurs begrüßen. Im Rahmen des internen Mitarbeiter-Programms „geh mit!°“ hatten sie sich zum Grundkurs angemeldet. Franziska konnte leider krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Nach der nötigen Theorie (was ist zu beachten bei Natronlauge, Versteifungszahl, Jodzahl, Wirkung der Öle, Farben und Düftchen,…) wurde fleißig Seife produziert…
Freitag, 28. Oktober & Samstag 29. Oktober widmeten sich Claudia, Sabine und ich (Barbara musste leider verschieben, da die Gärtner im Haus…) wiederum dem nötigen Grundwissen und speziellen Dusch-, Shampoo-, und Rasierseifen. Wahre „Schätzchen“ entstanden aus der Hand der Damen; darunter eine Seidenseife, eine Rasierseife mit Kaolin (damit die Klinge gut über die Haut gleitet) handlich abgefüllt in Aludöschen sowie eine Haarseife mit trübem Weizenbier. – Hopfen wirkt wie Balsam; gibt Glanz, Festigkeit und Fülle / Hefe spendet Proteine und Vitamine.
Donnerstag, 3. November war es soweit – das spezielle Thema der Milchseifen stand an. Cremig, pflegend und sensationell schäumende Seifen sollten es werden (und wurden’s auch). Maximilian, Susanna, Barbara und Christine waren mit Eifer am produzieren ihrer Kreationen aus Ziegen-, Kokos-, Rohmilch und Naturjoghurt.

Jetzt müssen wir nur noch geduldig sein und die Reifezeit bis zum Gebrauch der Seifen (damit der ph-Wert passt) abwarten. Rechtzeitig zu Weihnachten sind sie dann „einsatzbereit“.

VORFREUDE IST DIE SCHÖNSTE FREUDE!
Impressionen zu den Workshops:


 


Seife sieden III – cremige Milchseifen selbst hergestellt – 23. Oktober 2015

Und wieder ging`s in der Kräuterei fast ein wenig zu wie in einer Hexenküche. Diesmal widmeten wir uns cremigen Milchseifen.
Milchprodukte wie Hafer-, Mandel-, Kokos-, Biorohmilch, Molke, Schlagobers und Naturjoghurt standen eingefroren zur Verfügung. Wir gingen grundlegende Informationen zum Seife sieden durch, berechneten die benötigte NaOH-Menge aufgrund eines Rechenbeispiels (Monika setzte das Gelernte gleich in die Tat um indem sie ein vorbereitetes Rezept individuell abwandelte und berechnete), hörten dass sich Milchprodukte in Verbindung mit NaOH sehr stark erhitzen und was noch so einiges zu beachten ist, um eine cremige Milchseife zu erhalten. Dann gings „ans Werk“ – Monika wählte die Rohmilch-Seife „muuuhh-Cappuccino“ mit Biorohmilch, Hanföl und Bienenwachs,… /Erika entschied sich für die Kokos-Honig Seife mit Kokos-, Rizinus- und Olivenöl sowie Kokosmilch und Honig / und Max wählte die Joghurt Seife „fresh“ mit Oliven-, Sonnenblumen-, Kokosöl sowie Naturjoghurt. Als individuelles Topping sammelte er Limettenblätter im Hof und gab diese noch dazu. Beduftet wurde seine Seife mit Mandarine.
Lieber Max: ich muss es leider hier unbedingt erzählen 😉… Der liebe Max ist ein „ja das mach ma mal schnell-Seifesieder“ – was zur Folge hatte dass er zwar alle Zutaten abwog – allerdings nicht wie aufgefordert „einzeln“ und dann „zur Seite bereitstellen“ – sondern alles in einen Topf zusammenschüttete (also Öl, Duft, Farbe, Joghurt und NaOH)… Was für ihn dann hieß: zurück zum Start. Er protestierte und meinte: „das kann man doch sicher auch so noch zusammenrühren, a geh – das wird schon,…“ – Wir Frauen konnten ihn aber überzeugen, dass das wie beim Kochen ist – da gibts eben auch ein Rezept und eine Anleitung, die man befolgen sollte! Auch ich machte eine Seife (Molke-Seife „luxury“ mit Sheabutter, Traubenkern- und Mandelöl sowie Molke).
Die fertigen Seifen kamen in ihre „Bettchen“ und wurden diesmal nicht warm eingepackt um zu verhindern dass sie sich nicht zu sehr aufheizen und nicht in die Gelphase kommen.

Den Abend ließen wir noch gemütlich bei einem Glaserl Rotwein und netten Gesprächen ausklingen – hier sind die fertigen Seifen nach dem Auspacken bzw. Aufschneiden und wie immer ein paar Impressionen vom Workshop-Abend:

Seife sieden – Grundkurs/Marmoriertechniken – 9. + 10. Oktober 2015

Letzten Freitag und Samstag war es soweit – wir gingen ans Seife sieden.

Nachdem die wichtigen „Sicherheitsregeln“, die Öle und Fette und deren Wirkung in der Seife besprochen wurde, das Ausrechnen der benötigten Natronlauge anhand eines Berechnungsbeispiels geübt wurde und allerhand Wissenswertes rund um das alte Handwerk des Seife siedens gehört wurde mussten die Teilnehmer schwierige Entscheidungen treffen:
Welches der Rezepte möchte ich für meine selbst gemachte Seife verwenden? Welche Farbe(n) soll sie bekommen, wie bedufte ich sie? Gebe ich noch zusätzlich Peelingkomponenten wie Kaffeesatz und Kräuter dazu? In Silikonformen oder in eine Holzkistenform?

Ganz schwierig hatten es die Männer – sie wollten ja „Männerseifen“ machen. Die mitgebrachten Totenkopf- und Revolver-Formen wollten ja auch richtig befüllt werden – da wären natürlich Pink, Rosenduft & Co ein „NoGo“. Also mussten schwarze Pigmente her, Silber, Bronze,… Alleine diese Abstimmungen könnte man in einen eigenen Workshop „packen“. Und: natürlich auch der Duft musste maskulin sein.
Für Elke, die daheim zahlreiche Bienenvölker beherbergt, kam natürlich nur eine Seife mit Honig und Bienenwachs in Frage. Als „Tüpfelchen auf dem i“ verfeinerte sie die Seife noch mit Kokosmilch und als Topping wurde mit Bienenwachs belegt. Bernhard schloss sich diesem Rezept an und verfeinerte seine Seife noch mit Kokosraspeln.
Angelique, die bereits Milchseifen selbst hergestellt hat, ging gleich fleißig ans Werk, sie wollte die Bügel-Marmorirrung ausprobieren.
Lea, Timon und Michaela entschieden sich für eine Olivenöl-Seife mit Kokosöl. Es entstanden eine „Cappuccino-Seife“, eine „Regenbogen-Seife mit Konfetti-Optik“ und eine „Natur-pur-Seife“.

Die Kräuterei war erfüllt von Düften, es „wuselte“ – alle waren am Abwiegen, Farben mischen, Rühren,…
Dann wurden die Seifen warm eingepackt und „schlafen gelegt“ – damit sie über Nacht in die Gelphase übergehen konnten und endlich dann nächsten Abend aus den Formen genommen  bzw. aufgeschnitten werden konnten. Immer wieder spannend, wie die Seife wohl aussehen wird.
Jetzt kommt noch die lange Zeit (4-6 Wochen) des Wartens: die Seifen müssen reifen, bis sie den für die Haut verträglichen ph-Wert erreicht haben…

HIER DIE SCHÄTZE: PFLEGENDE UND DUFTENDE NATURSEIFEN, HERGESTELLT MIT BIO-ÖLEN UND FETTEN:

UND HIER NOCH EINIGE IMPRESSIONEN DES SEIFE-SIEDEN-WORKSHOPHS: