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„g’lindert“ – Oma’s Hausmittel aus dem Garten; 27.09.2018

aus Oma’s Hausmittel – Tinkturen, Ansätze, Pflege- und lindernde Salben mit Pflanzen von der Wiese und aus dem Garten…
…das Thema dieses Vortrags/Workshops, das ich diesmal den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauverein Schiedlberg näher bringen durfte.
Schnupfen, Husten und Heiserkeit, Fieber und Gelenkschmerzen. Trockene und rissige Haut, Unwohlsein im Baucherl,…
Unsere Großmütter wussten hier Rat – nicht immer müssen gleich Medikament-Hämmer her.
Bei guter Laune betrachteten die wir oft als „Unkraut“ verhassten Kräutlein Schafgarbe, Braunelle, Gundelrebe, Taubnessel, Wegerich und viele mehr genauer.
Schnell waren die Teilnehmer überzeugt, welch „Tausendsassa“ die kleinen Pflänzchen sind. Ob in der Volksheilkunde seit jeher bewährt aber auch kulinarisch vielseitig verwendbar.
Näher betrachtet wurde, wie daraus Tinkturen & Auszüge aller Art hergestellt werden können, wie getrocknet wird und was im Anschluss dann damit gemacht werden kann.
Zum Abschluss wurde noch eine fluffige Körpersahne mit Johanniskrautöl gerührt, die sich die TeilnehmerInnen mit nach Hause nahmen, um sie dem Praxistest zu unterziehen.
…und mit den Rezepten und Tipps aus dem Skript wird jetzt so manches „Unkräutchen“ einer neuen Bestimmung zugeführt.

…nicht über „Unkräuter“ ärgern, nützen und verarbeiten oder essen…
Impressionen zum Workshop „Oma’s Hausmittel hier:


 


frisch g’stärkt“ – Dem Körper neue Kraft schenken – Entschlacken, Entwässern & Entgiften – Impressionen Workshop 15.02.2017

Unserem Körper neue Kraft schenken und ihn beim Entschlacken, Entwässern & Entgiften unterstützen…

Die Weihnachtsfeiertag mit üppigen Braten, Keksen & Schokofondue, dem einen oder anderen zuviel getrunkenen Glaserl sowie der Jahreswechsel mit einer g’scheiten Silvestersause inkl. Neujahrskater sind „überstanden“. Jetzt noch Faschingspartys und -krapfen…
Unser Körper hat brav mitgespielt und so gut wie möglich alles, was wir ihm in fester und flüssiger Form gegeben haben verarbeitet.
Trotzdem sehnt er sich jetzt nach ein wenig „auf die Bremse steigen“ – die angesammelten Gifte und Schlackstoffe ausschwemmen.
In gemütlicher Runde hörten Marianne, Christina und Victoria wir wir unseren Körper mit pflanzlichen Hilfsmittelchen in Form von Tees, Säften, Tinkturen & „Tropferln“, ausleitenden Wickeln sowie Bädern unterstützen können.
Wir stellten gemeinsam eine Beifußwürze und ein Basenbad her. Anschließend köchelten wir uns einen Wermutwein mit Tausengüldenkraut und Honig, den wir nun als Kur 2-3 Wochen morgentlich einnehmen werden. Die Bitterstoffe tun unserem Körper gut.
Zum Abschluss wurden die Damen auf die Sofa’s gebettet und genossen einen wohltuenden Leberwickel. – Schnelle Wellness zur Nachahmung für daheim…

…den Körper wieder auf „Vordermann“ bringen…
Impressionen zum Workshop „Oma’s Hausmittel hier:


 


„g’lindert“ – Großmutters Hausmittel bei Erkältung & Grippe – Impressionen Workshop 8.11.2016

Erkältung, Grippe & CO mit Oma’s Hausmittel den Kampf ansagen…
…das Thema dieses Workshops.
Die nass-kalte Jahreszeit mit Schnupfen, Husten und Heiserkeit, Fieber und Gelenkschmerzen – alle Jahre wieder…
Unsere Großmütter wussten hier Rat – nicht immer müssen gleich Medikament-Hämmer her.
Bei Tee und Keksen gingen wir das Skript durch, dann gings an’s „Werkeln“: Eine entspannende, wohltuende warme Gesichtskompresse war schnell hergestellt. Dann  kamen unsere Mörser zum Einsatz: die Mädesüß-Verreibung mit Milchzucker wurde geduldig hergestellt und abgefüllt. Diese kommt bei Schmerzen und Gliederschmerzen zum Einsatz – bei Lactoseintoleranz kann anstelle von Milchzucker auch Heilerde verwendet werden!
Anschließend rührten wir uns einen Erkältungsbalsam mit Lärchenpech und Johanniskrautöl.
Und wenn der Husten kommt: Victoria, Christina und Petra stellten Ihre individuellen Bienenwachskompressen her. Wohltuend bei lästigem, festsitzendem Husten. Übrigens auch ein nettes Geschenk!
Anwendung: die Bienenwachskompresse mittels einer warmen Wärmflasche anwärmen. Gästehandtuch und Kuscheldecke schnappen und ein gemütliches Plätzchen auf der Couch einnehmen. Dann die handwarme Bienenwachskompresse auf die Brust legen, das Gästehandtuch darüber und die Wärmflasche auflegen. Mit der Kuscheldecke sich warm einpacken und ca. 1/2 Stunde rasten.
Übrigens: jedes Familienmitglied sollte eine eigene Kompresse haben, daher diese mit verschiedenen Blüten „markiere“ (Ringelblume für Mama, Kornblume für’s Anna, Salbei für Papa,… usw.)
Hilft bei festsitzendem Husten und wenn der Husten schon „weh tut“!

…gut gerüstet -…
Impressionen zum Workshop „Oma’s Hausmittel hier:


 


„g’räuchert“ – Räuchern zu heiligen Zeiten – Impressionen 4.11.2016

Stimmungsvoller Abend in der Kräuterei
Räuchern zu heiligen Zeiten – Hannelore Kleiß, Autorin des gleichnamigen Buchs führte uns durch diesen Abend – mit alten Geschichten, Bräuchen und Ritualen, die schon unsere Vorfahren nutzten um mit der Heilkraft der Pflanzen in Verbindung zu kommen und zugleich dem Alltag zu entfliehen und ruhig zu werden.
Gemütlich war’s im Gwölb, versammelt rund um den Kräuterkranz. Gespannt lauschten wir den Geschichten Hannelores.
Zwischendurch stärkten wir uns mit ganz „Einfachem“ – Butterbrot mit verschiedenen Salzen und Obst. …Weniger ist oft mehr!
Zum Abschluss rundete das gemeinsame Räucher-Ritual durch die Räume des Hofs mit ausgesprochenen Wünschen diesen sehr „erdenden“ Abend ab.

Rauch & Brauch
Impressionen zum Räucherabend hier:


 


Weißdorn-Tinktur

Die Weißdorn-Tinktur: Herztropferl aus der Natur

Und so gehts:
 Beeren des Weißdorns bei trockenem Wetter sammeln
 Im Mörser ein wenig zerkleinern (damit Zeltstruktur aufgebrochen wird und damit der   Alkohol die Inhaltsstoffe leichter lösen kann
 du kannst auch noch getr. Weißdornblüten, Zitronenverbene und Herzgespann dazugeben.
• Alles in ein gut verschließbares Glas (ich verwende gerne ein Bügelglas mit Gummiring) zirka zur Hälfte füllen.
• Mit Alkohol ca. 40 Vol.% (ich nehme immer Wodka, der hat keinen „Eigengeruch/-geschmack“ – es geht aber auch Korn) auffüllen, sodass alle Pflanzenteile bedeckt sind.
• Glas gut verschließen und regelmäßig schütteln – darauf achten, dass keine Beeren-/Pflanzenteile am Deckel haften bleiben – Schimmelgefahr! Besser die ersten 3 Tage nur umrühren und nicht schütteln.
• Nach ca. 4 Wochen hat der Alkohol die Inhaltsstoffe aus den Beeren gezogen (das erkennt ihr daran, dass die Beeren nun fast weiß sind und die Tinktur dunkel geworden ist)
• Nun könnt ihr abfiltern und in dunkle Flaschen abfüllen.
• Beschriften nicht vergessen! (Datum, Pflanze, Alkoholart und Vol.%)

Der Weißdorn wirkt herzstärkend und auch Blutdruck regulierend.
Die herzstärkende Wirkung bezeichnet man als positiv inotrop. Diese Wirkung hat auch der Fingerhut, allerdings in viel stärkerer Form, er hat zahlreiche Nebenwirkungen, kann sich ansammeln und ist potenziell tödlich!
Weißdorn erweitert die Blutgefäße und verbessert so die Durchblutung, vor allem die des Herzens. Weißdorn reguliert den Blutdruck – dh. zu hoher Blutdruck wird gesenkt / zu niedriger wird erhöht.

volksheilkundliche Verwendung:
° als Tee (Blüten und Blätter gemischt mit zB Zitronen-Verbene) oder auch zerstoßene Früchte als Abkochung.
° als Tinktur sog. „Herztropfen“: 1-2x täglich 10-50 Tropfen in Wasser oder Tee


 


Roter Sonnenhut Tinktur

Die Tinktur des Roten Sonnenhuts (Echinaceae) gehört in jede Hausapotheke!
Noch bis Oktober blüht der Rote Sonnenhut – jetzt die Blüten sammeln und zu einer Tinktur ansetzen.

Und so gehts:
 Blütenköpfe bei trockenem Wetter – am besten um die Mittagszeit – ernten.
 Blütenblätter und Samenansätze abzupfen.
 Die Blütenköpfe mit einem scharfen Messer zerkleinern.
• Alles in ein gut verschließbares Glas (in verwende gerne ein Bügelglas mit Gummiring) zirka zur Hälfte füllen.
• Mit Alkohol ca. 40 Vol.% (ich nehme immer Wodka, der hat keinen „Eigengeruch/-geschmack“ – es geht aber auch Korn) auffüllen, sodass alle Pflanzenteile bedeckt sind.
• Glas gut verschließen und die ersten 3 Tage umrühren – nicht schütteln!, sonst kann’s passieren, dass Pflanzenteile am Deckel haften und es euch zu schimmeln beginnt. Ab dem 4. Tag könnt ihr das Glas regelmäßig schütteln.
• Nach ca. 4 Wochen abfiltern und in dunkle Flaschen abfüllen.
• Beschriften nicht vergessen! (Datum, Pflanze, Alkoholart und Vol.%)

Der Sonnenhut wirkt antiviral, antibakteriell, schmerzstillend, immunstimulierend, wundheilend und auswurffördernd.
Die Tinktur wird klassischerweise zur Stärkung des Immunsystems innerlich angewendet (ihr kennt sicher das Echinacea aus der Apotheke). Man kann davon bis zu 30 Tropfen auf den Tag verteilt verdünnt in Wasser oder Tee einnehmen.
Vergesst nicht rechtzeitig zu beginnen – die nächste Grippewelle und Erkältungszeit mit Husten & Co kommt schneller als man denkt…
Äußerlich (auf ein Baumwolltuch ein paar Tropfen geben und die betroffenen Stellen damit abtupfen) bei Lippenherpes, Ekzemen, Furunkeln und kleinen Verletzungen.

⇒ ACHTUNG bei Korblütenallergie!!!


 


Der Erdkammersirup – altbewährtes Hausmittel

…rechtzeitig drauf schaun, dass man’s hat wenn man’s braucht…
Jetzt ist die richtige Zeit um den Spitzwegerichsirup als Erdkammersirup zuzubereiten.
Schon seit jeher das Hustenmittel der „1. Wahl“. Schleimlösend, Hustenreiz lindernd und so einfach herzustellen.

Und so gehts:
 Junge, frische Spitzwegerichblätter bei trockenem Wetter sammeln.
Ich geb auch immer ein wenig Quendel – das ist der kleine Bruder des Thymians –  dazu (geht natürlich auch Thymian) und ein paar Blättchen Salbei.
 Die Kräutlein klein schneiden um die Blattstruktur aufzubrechen und damit der Pflanzensaft leichter austreten kann.
 Nun schichtweise Spitzwegerich/Quendel/Salbei und Rohr-/Kandiszucker oder Honig in ein Bügelglas füllen. Mit Zucker/Honig beenden. Bügelglas dicht verschließen
 Jetzt im Garten (oder auch im Hochbeet) ein geeignetes Platzerl suchen (sollte möglichst sonnig sein) und sich mit einem Spaten oder einer Schaufel „bewaffnen“. Ein mindestens 3x so tiefes Loch wie die Höhe des Glases „buddeln“, das Glas hineinsetzen und wieder völlig mit Erde bedecken.
 Nicht vergessen, die Stelle zu markieren – sonst ist die Suche nach der Reifezeit mühsam…
 mind. 8 Wochen in der Erde lassen – je länger umso „gut“
 Ausgraben – jetzt müsste sich Zucker/Honig aufgelöst haben und sich mit dem Pflanzensaft vermischt haben.
• Glas gründlich von Erde befreien und vorsichtig öffen.
• Inhalt abseihen und in dunkle Gläschen oder Fläschchen abfüllen – beschriften nicht vergessen

Wenn’s dann wieder mal kitzelt im Hals und „Räusper-“ und „Hüstl“-Alarm ist über den Tag verteilt immer wieder ein Teelöffel vom Sirup nehmen. Auch Kinder ab 1 Jahr dürfen diesen Sirup nehmen – wenn mit Honig zubereitet.
ACHTUNG: Kinder im ersten Lebensjahr dürfen keinen Honig verzehren. In ihm können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum vorhanden sein, deren Abbauprodukte zu lebensgefährlichen Vergiftungen mit Lähmungserscheinungen (Säuglingsbotulismus) führen können.

Der Spitzwegerich
Plantago lanceolata – Familie der Wegerichgewächse
Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Gerbstoffe, Kieselsäure, antibiotische Stoffe,…
Wirkung: schleimlösend bei Husten, bei Katarrhen der oberen Luftwege, Bronchitis, Keuchhusten
Der Salbei
Salvia officinalis – Familie der Lippenblütler
Inhaltsstoffe: 
ätherische Öle, Salviol, Betulan, Butterstoff, Flavonoide, Gerbstoff, Salicylsäure,…
Wirkung:
 antibakteriell, entzündungshemmend, zusammenziehend, krampflösend,…
Der Quendel (wilder Thymian)

Thymus serpyllum – Familie der Lippenblütler
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Gerbstoff,…
Wirkung: antibakteriell, beruhigend, desinfizierend, krampflösend, schleimlösend,…
Der Honig
Inhaltsstoffe: Honig besteht aus über 200 verschiedenen Inhaltsstoffen, die Zusammensetzung kann je nach Honigsorte sehr unterschiedlich sein.
Wirkung: antibakteriell, antiseptisch, antimikrobiell, kräftigend.

Quelle: meine Oma Juliana


 


8. Mai ist Muttertag!

Bist du noch auf der Suche nach einem individuellen Geschenk?

Mal was Anderes? Nicht immer der obligatorische Blumenstrauß und die Einladung zum Essen oder zum Ausflug?
Schenk doch heuer deine Mutter oder Großmutter „Kräuterauszeit“ – Mit einem Gutschein (du bestimmst die Höhe) von DER KRÄUTEREI können sich Mama & Oma den Workshop ihrer Wahl selbst aussuchen.
Ob Kräuterwanderung, Wildkräuter-Kochkurs oder vielleicht ein Kräuter-Auszeit-Wochenende im Mühlviertel oder in der Flachau? Was/Wann & Wo kann sie dann selbst entscheiden – und vielleicht hast du ja „Glück“ und sie möchte, dass du sie begleitest…

Rechtzeitig bestellen entweder per eMail oder via Kontaktformular auf der Homepage

Gutsschein

Oma’s Zwiebelsirup sagt dem Husten den „Kampf“ an…

…als ich noch ein Kind war hat ihn mir meine Mutter schon gegeben – jetzt erlebt dieser simple Sirup fast wieder eine „Renaissance“.
Wenn’s mal schnell gehen soll und sich der Kandiszucker im schwarzen Rettich noch nicht aufgelöst hat…
Alles was man dazu braucht: die gute Weiterlesen

Das Leberblümchen

…ein Blümchen aus meiner Kindheit – jetzt mit anderer Bedeutung für mich…

Wer kennt es nicht – eines der ersten Blümchen im Frühjahr. Leuchtend blau – manchmal auch rosa bis fast weiß, mit gelbem „Stern“ in der Mitte. Im Wald, wenn noch alles verschlafen vom Winter ist, reckt es seine strahlenden Blüten meist in kleinen Grüppchen aus dem Braun zwischen den abgefallenen Blättern des Herbst.
Noch bevor seine neuen Blätter Weiterlesen