Meine Bio-Orangenmarmelade mit Schuss

So hat’s angefangen in Kurzfassung: netswerk.at-„Orangen Hilfsaktion“. Gesagt-getan: Je 5 kg frische BioOrangen & -Mandarinen direkt vom Baum von Dimitrios und Antje aus Süd-Peloponnes bestellt und nach nur 1 1/2 Wochen geliefert. In Hörsching abgeholt und – was wird da jetzt Leckeres draus? – Naja, ein paar der duftendend orangen Früchtchen wurden bei der Überlegung gleich ausgeschlossen, da gleich im Mund gelandet. Sooo saftig, süß und vor allem Bio!

Meine Bio-Orangenmarmelade mit Schuss!
Also los ging’s:
Zubereitung:
• Orangen in heißem Wasser abspülen – sind zwar garantiert ungespritzt aber zum Schutz für den Transport mit einer dünnen Wachsschicht besprüht worden.
• Mit dem Sparschäler die Schale heruntergepult (die erhalten ihre weitere Verwendung in Salz & Zucker – ein wenig hab ich auch mit Sternanis als Likör angesetzt). – Achtet bei der Weiterverwendung der Schalen darauf, dass natürlich 1) Bio und ungespritzt und 2) so wenig wie möglich Weißes dran bleibt – macht bitter!
• Dann alles Weiße von den Orangen wegschneiden, Filets herausschneiden und Rest noch kräftig ausgedrückt – das ist wahrlich eine zeitraubende Arbeit – aber wenn man das nicht macht, wird’s bitter und das wollte ich nicht…
• die Orangenfilets + Saft ca. 1 Std. sachte köcheln lassen, dann mit dem Pürierstab „zermantschgern“ – wer möchte kann natürlich auch die ganzen Orangenfilets lassen.
• Mit Zucker und aufgelöstem Pektin 2x 5 Min. aufkochen lassen und Gelierprobe machen
• Zum Schluss noch ein kräftiger Schuss Picon (= franz. Orangenlikör – übrigens ein Schuss in’s Bier auch ganz lecker! – bei einem Elsass-Urlaub kennen und lieben gelernt)
• Kostprobe gemacht und für sooo lecker befunden, in hübsche Gläser abgefüllt und etikettiert

– eine kleine Menge hab ich noch mit Ingwer & Chili „pikantiert“ – ist sicher ganz toll zu Käse…

Zutaten ( ergibt 13 Gläser à 180g):
5 kg Bio-Orangen direkt aus Griechenland – da bleibt dann effektiv ca. 1.800g Fruchfleisch+Saft
2 kg Zucker
30g Pektin (geht auch  mit Agar-Agar oder Guarkernmehl)
kräftiger Schuss Picon

Frischer und nachhaltiger geht’s nicht!

pikante Wald- & Wiesen Blätterteigschnecken

Zutaten (ergibt 2 Blech):
1 Handvoll junge Triebe & Blüten Wald-/Wiesenkräuter gemischt wie zB Taubnessel, Giersch, Gundelrebe, Gänseblümchen, Schafgarbeblättchen, Vogelmiere
250g Bio-Topfen
1 EL Löwenzahnhonig (geht natürlich auch guter Bio-Honig)
2 TL Kräutersalz (ich nehme gern mein „Rübezahl“ – die kleinen Rote Rüben-Stückchen färben den Topfen schön rosa)
1 TL Galgant gemahlen
1 Bio-Ei
2 Pkg. Dinkel-Blätterteig (die ganz Motivierten unter euch können den Blätterteig natürlich auch selbst mit Butterziegel,…)

Zubereitung:
Die frisch gesammelten Wildkräuter säubern (wenn möglich nicht waschen – achtet schon beim Sammeln darauf, dass ihr nur saubere Kräutlein erntet!) und fein hacken. Nun den Topfen mit den Kräutern und Honig vermengen und mit Salz und Galgant abschmecken.
Den Blätterteig aufrollen und mit der Topfen-Kräutermasse dünn bestreichen. Zu einer festen Rolle formen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auflegen (nicht zu eng – gehen noch auf) und mit dem verquirlten Ei bestreichen.
Bei 180°C Heißluft ca. 20 Minuten knusprig goldgelb backen.

Mit einem Glaserl Weißwein genossen ein „Gedicht“ – bon apetit…

Ab jetzt ärgern wir uns nicht mehr über „Unkräuter“ sondern nutzen diese kulinarisch!

 

„auftischt“ – Impressionen Wildkräuter-Kochworkshop 13. April 2016

Jausenzeit! – Aufstrichideen, Brot & Gebäck – so das Thema unseres Wildkräuter-Kochworkshops am Mittwoch Abend.
Das Angebot an frischen Kräutern ist jetzt fantastisch. Wahre Aromalieferanten, die nur darauf warten für ihren Einsatz in der Küche entdeckt zu werden.
Gesagt – getan: trotz herannahendem Unwetter machten wir uns daran die Zutaten für unsere Rezepte aus den umliegenden Wiesen zu holen. Fleißig sammelten die Damen die besprochenen Kräutlein und husch, husch hinein – der Sturm war im Anmarsch.
Im Gwölb geschützt vor Wind & Wetter wurden nun die Rezepte
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Oma’s Zwiebelsirup sagt dem Husten den „Kampf“ an…

…als ich noch ein Kind war hat ihn mir meine Mutter schon gegeben – jetzt erlebt dieser simple Sirup fast wieder eine „Renaissance“.
Wenn’s mal schnell gehen soll und sich der Kandiszucker im schwarzen Rettich noch nicht aufgelöst hat…
Alles was man dazu braucht: die gute Weiterlesen

Das Leberblümchen

…ein Blümchen aus meiner Kindheit – jetzt mit anderer Bedeutung für mich…

Wer kennt es nicht – eines der ersten Blümchen im Frühjahr. Leuchtend blau – manchmal auch rosa bis fast weiß, mit gelbem „Stern“ in der Mitte. Im Wald, wenn noch alles verschlafen vom Winter ist, reckt es seine strahlenden Blüten meist in kleinen Grüppchen aus dem Braun zwischen den abgefallenen Blättern des Herbst.
Noch bevor seine neuen Blätter Weiterlesen

Jetzt frischen Birkensaft „zapfen“

Leg doch jetzt mal ein Ohr an einen Birkenstamm: du wirst ein Rauschen hören – das finden übrigens auch Kinder ganz spannend! Das ist der Saft, den die Birke jetzt nach oben zu ihren Ästen schickt, damit die frischen Blätter austreiben können. Dieses Natur-Schauspiel geschieht jedes Jahr – jetzt ist auch die nur kurz weilende Zeit zum Birkensaft zapfen.

Frisch gezapftem Birkensaft wird schon seit Jahrhunderten eine besondere Wirkung zugeschrieben. Man kann den Birkensaft Weiterlesen

„halb“basische Buchweizen-Weckerl mit Schwarzkümmel

Sonntag – heute ist Brot-back-tag…

Heute war mir wieder einmal nach Brotbacken, na eigentlich Weckerl backen (unterscheidet sich ja aber eh nur nach der Form…).
Basisch sollte es sein, um der Übersäuerung meines Körpers entgegenzuwirken – ist’s nicht ganz geworden sondern basenüberschüssig – auch sogenannte „gute“ säurebildende Lebensmittel gehören in die gesunde Ernährung. Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt. Gleichzeitig verschont die basische Ernährung den Menschen mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Der Säure-Basen-Haushalt wird harmonisiert, so dass Weiterlesen

Ätherische Öle

Ätherische Öle

Unter einem ätherischen Öl versteht man im Allgemeinen alle aus einer Pflanze stammenden Duftstoffe. Wenn du an Blumen, Kräutern oder Gewürzen riechst und ein mehr oder weniger unvergleichlicher Duft steigt dir in die Nase = das sind die ätherischen Öle!
Ätherische Öle sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Pflanzen verwenden sie um sich vor Fraßfeinden zu schützen, um fleißige Bestäuber anzulocken oder ihre Temperatur zu regeln. In Frankreich wo die Lavendelfelder im Sommer blühen bilden sich an manchen Tagen blaue „Duftwolken“ – so stark wird hier das ätherische Lavendel von den Pflanzen abgesondert.

Eins gleich vorweg: das Destillieren von ätherischen Ölen Weiterlesen

Pflanzenhydrolate

Pflanzenhydrolate selbst destillieren
Pflanzen bieten eine wundervolle Möglichkeit, ihre Wirkstoffe unserer Naturkosmetik, beim Seifen sieden als auch in der Aromaküche zu nutzen.

Hydrolate
Sie werden auch liebevoll „die kleinen Schwestern“ der ätherischen Öle genannt.
Hydrolate sind Pflanzenwässer, die sozusagen als Nebenprodukt bei der Gewinnung von ätherischem Öl durch Wasserdestillation entstehen.
Das „destillierte Pflanzenwasser“ ist mit den wasserlöslichen Weiterlesen

„frisch g’stärkt“ – Impressionen Workshop 18. Februar 2016

frisch g’stärkt – Entschlacken, Entgiften, Entwässern 
So das Thema unseres Workshops am Freitag.
Die Weihnachtsfeiertage mit üppigen Braten, Keksen & Schokofondue, dem einen oder anderen zuviel getrunkenen Glaserl sowie der Jahreswechsel mit einer g’scheiten Silvestersause inkl. Neujahrskater sind „überstanden“. Unser Körper hat brav mitgespielt und so gut wie möglich alles, was wir ihm in fester und flüssiger Form gegeben haben verarbeitet.
Trotzdem sehnt er sich jetzt nach ein wenig „auf die Bremse steigen“ – die angesammelten Gift- und Schlackstoffe Weiterlesen