„auf’tischt“ – Impressionen Workshop „Jausenzeit – Aufstrichideen, Brot & Gebäck“ 03.10.2018

Die Herbst-Wiesen halten viel für uns bereit!
Viele Samen und Beeren sowie noch grüne Kräutlein wie Giersch, Taubnessel, Vogelmiere, Gundelrebe, Brennnessel  – um nur einige wenige zu nennen locken uns Naturdetektive und Kulinarikgenießer in den reich bestückten Naturladen.

Diesmal durfte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Hörsching/Thening mit einem Gläschen Prosecco bzw. Bierchen im Gwölb begrüßen.
Das Thema: Jausenzeit – Brot & Gebäck, Aufstrichideen. Und es wurde auch g’schmackig gejausnet. Aber zuerst mussten die Gustostückerl auf den Wiesen rund um’s Bruckmayrgut erst mal aufgespürt und anschließend zubereitet werden:
Wildkräuter-Knäckebrot mit Nussmix,  Wildkräuter-Foccacia, Sonnenblumen-Quendel-Aufstrich sowie Minze-Erbsen-Aufstrich, g’schmackige Wildkräuter-Blätterteigschnecken, CousCous-Salat mit wilden Kräutern sowie entstanden in meisterlichem Teamwork.
Zum mit nach Hause nehmen wurde ein würziger Basilikumsenf geköchelt.
Es wurde geschnipselt, Teig geknetet, Prosecco & Wiesendudler getrunken, püriert, abgeschmeckt – ein lustiger, gemütlicher Nachmittag in der Kräuterei-Küche.
Und für’s daheim Ausprobieren gab’s zahlreiche weitere Rezepte. Was nicht aufgegessen werden konnte wurde eingepackt zum Kosten für die „Daheimgebliebenen“.

Unglaublich, was man mit Schätzen aus 1 m2 Wiese alles zaubern kann…

…also raus auf die Wiesen und ab in die Büsche!
Impressionen zum Workshop:


 


„KaKola“ – Eberraute-Sirup

Kola-Sirup aus Eberraute
…das Gute daran – eigentlich gibt’s bis auf den Zuckergehalt und die NICHTaufputschende Wirkung nix „Schlechtes“ daran: schmeckt nach Cola, das Kräutlein dazu wächst im Garten und der Sirup hat KEIN Koffein! Damit das schlechte Gewissen betreffend Zucker nicht ganz so groß ist: mit braunem RohRohrzucker geköchelt.
Selbstgemacht, geliebt von Groß und Klein (insbesondere von Mamas & Papas – weil sie nun zu den kleinen Zwergen „ja“ zu Cola sagen können):

Zutaten (Mengenangabe ist das Basisrezept für ca. 1,5 bis  2 lt. Sirup – also einfach multiplizieren und Wintervorrat anlegen:
2 Handvoll Eberraute (Artemisia abrotanum; Colakraut) – Eberraute gehört zu den Bitterkräutern wie auch Wermut und Beifuß
2 Stiele Zitronenmelisse
1 Minzezweigerl
4 EL Zitronen- oder Limettensaft (Bioqualität)
1 lt. Wasser
2 Stk. Vanilleschote
250g RohRohrzucker Demerara
250g Kandiszucker
1 TL Zuckercouleur (bei Bedarf)
saubere Flasche, Topf, Sieb, Passiertuch

Zubereitung:
° mit einer Schere die Triebspitzen von der Eberraute abschnippeln (ist ein wenig Aufwand, lohnt sich aber. Tust du’s nicht, wird der Sirup sehr bitter!)
° Wasser zum Kochen bringen und die Hälfte der Eberraute darin kurz aufwallen lassen. Abseihen und Sud auffangen.
° im Sud nun die restliche Eberraute, die Zitronenmelisse und das Minzezweigerl ca. 30 Minuten ziehen lassen – abseihen
° in diesem Sud nun Kandis- und RohRohrzucker bei kleiner Hitze schmelzen, Zitronensaft und aufgeritzte Vanillestangen bei geschlossenem Deckel (sonst „entfleuchen“ dir die ätherischen Cola-Düfte“) ganz sachte für ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. – Im Auge behalten, damit nix übergeht…
° nun den Sirup durch ein Passiertuch oder Leintuch abseihen – Achtung: richtig heiß – Finger nicht verbrennen!
° Kost- und „Farbprobe“ machen und bei Bedarf mit ein wenig Zuckercouleur „färben“ – probier unbedingt den mit Wasser aufgespritzten Saft – erst dann siehst du ob er dunkel genug ist.
° noch heiß in sauber, mit Alkohol ausgespülte, hübsche Flaschen abfüllen.
° etikettieren
° kühl und dunkel lagern – haltbar gut 1 Jahr; aber so lang hat er bei mir mir noch nie haltbar sein müssen…

Je nachdem ob du eher auf der süßen Seite oder nicht so bist mit Soda aufspritzen.
Nach Geschmack kannst du auch noch Zitronen- oder Limettensaft dazugeben – dann hast du ein spritziges „Cola-Citron“

Zur Namensgebung: KaKola steht für „Kein Kola; oberösterreichische Mundart oder/und Karina-Kola; abgekürzt

und hier eine kleine Foto-Anleitung:

„auftischt“ – Freundinnen-Wildkräuter-Kochworkshop „frische Unkräuter von der Wiese“, 21. Juli 2017

Freundinnen-Kochen – „frische Unkräuter von der Wiese“ – so das Thema unseres Wildkräuter-Kochworkshops letzten Freitag.
Das Angebot an frischen Kräutern ist jetzt fantastisch. Wahre Aromalieferanten, die nur darauf warten für ihren Einsatz in der Küche entdeckt zu werden.
Gesagt – getan: bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns daran die Zutaten für unsere Rezepte aus den Wiesen rund um’s wunderschöne Bruckmayrgut zu holen. Fleißig sammelten Dorina – die Organisatorin der Freundinnenrunde – Sandra, Birgit und Ilona die besprochenen Kräutlein. – Die Körbe wurden rasch gefüllt. Viele gefundenen Pflänzchen wurden näher unter „die Lupe“ genommen und besprochen, wie sie in der Wildkräuterküche sowie in der Volksheilkunde verwendet werden können.
Im Gwölb wurden nun die Rezepte bei einem Gläschen Prosecco näher besprochen, nach einer Stärkung mit Krenaufstrich und Gebäck von netswerk gings ans Werkeln.
Los ging’s mit Kräuter putzen, schnippeln, mixen – und natürlich immer wieder kosten und abschmecken.
Schnell ging’s und fertig waren:
° Carpaccio vom Kohlrabi und der roten Rübe mit Wildkräuter-Senf Vinaigrette und Wassermelone
° gebratenes „Wildes“ Henderl begrüßte buntes Gartengemüse & Wildkräuter – begleitet von knusprigen Wildkräuter-Semmelknöderln
° als Nachtisch Chiasamen-Kaltschale mit Fruchtkuss und Zitronenmelisse-Hauberl
Zum Mitnachhausenehmen ein pikantes Wachaumarillen-Chutney mit Oswegokraut, Chili und Wiesenkräutern.

Es wurde viel gelacht, getratscht und gealbert und als krönender Abschluss wurde unser Abend mit einem der legendären Sonnenuntergänge in Polsing gekrönt.

…ab jetzt werden viele als Unkräuter verschimpften Plänzchen kulinarisch genossen – Nutzen wir doch diesen reich bestückten Naturladen mit seinen vitaminreichen und gesunden, essbaren Wildpflanzen!
Impressionen zum Workshop:


 


„eing’fangen“ – Impressionen Workshop „Rosenhydrolat aus Damaszener-Rosen selbst destillieren“ 23. Juni 2017

Die Damaszener-Rose, Schönheit mit betörendem Duft!
Die Damaszener-Rosen – Königin der Duftrosen.
Leider hielt sich die Natur heuer nicht an die Termine der Kräuterei. Die „Hochzeit“ der Blüte war schon vorbei, so mussten wir (sicherheitshalber schon vor 2 Wochen geerntet) die eingefrorenen Blüten verwenden. Hiermit kann man sich gut abhelfen, wenn man zur Blütezeit nicht die Möglichkeit hat die Destillen zu „starten“
Nach Besprechen wie die Destillation funktioniert, was dabei zu beachten ist, wie das fertige Hydrolat verwendet werden kann und Besprechen, was wir „Feines“ später daraus zum Mitnachhause nehmen machen werden, einem kleinem Rundgang im Garten des Bruckmayrguts ‚z Polsing starteten Christine, Monika und Gudrun emsig mit dem Befüllen der Destillen. Kochplatte an und: bereits nach kurzer Zeit begannen die Hydrolate zu tröpfeln. Ein unwiderstehlicher Rosen-Duft erfüllte das Gwölb!
Der ph-Wert wurde kontinuierlich geprüft und bei ca. 5 wurde die Destillation beendet (Rosenhydrolat sollte einen ph-Wert zwischen 4,1 und 5,2 haben).
So erhielten wunderbare Hydrolate – aus weißen und rosa Weiterlesen

„auftischt“ – Impressionen Wildkräuter-Kochworkshop „frische Unkräuter von der Wiese“, 9. Juni 2017

Wildkräuterküche im Juni – „frische Unkräuter von der Wiese“ – so das Thema unseres Wildkräuter-Kochworkshops letzten Freitag.
Das Angebot an frischen Kräutern ist jetzt fantastisch. Wahre Aromalieferanten, die nur darauf warten für ihren Einsatz in der Küche entdeckt zu werden.
Gesagt – getan: bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns daran die Zutaten für unsere Rezepte aus den Wiesen um’s wunderschöne Bruckmayrgut zu holen. Fleißig sammelten Romana (immer wieder auch RAmona genannt), Dorina und Birgit die besprochenen Kräutlein. – Die Körbe wurden rasch gefüllt. Viele gefundenen Pflänzchen wie Nelkenwurz, Bärenklau, Beinwell wurden näher unter „die Lupe“ genommen und besprochen, wie sie in der Wildkräuterküche sowie in der Volksheilkunde verwendet werden können.
Im Gwölb wurden nun die Rezepte bei einem Gläschen Prosecco näher besprochen.
Nun aber ans „Werkeln“ – los ging’s mit Kräuter putzen, schnippeln, mixen – und natürlich immer wieder kosten und abschmecken,… Zwischendurch stärkten wir uns mit einem frischen, grünen Power-Smoothie.
Schnell ging’s und fertig waren das Wildkräuter-Schaumsüppchen mit frischem Schoberleithner-Spargel, das Bärenklau-Curry mit Karfiol-Wiesenkräuterreis und Wildkräutersalat. Als süßen Abschluss ließen wir uns das Mousse au Chocolat mit Hollunderblüten-Topping schmecken.
Zum Mitnachhause nehmen wurde Ziegenbrie in marinierten Beinwellblättern in Gläser geschlichtet und in einer pikanten Marinade eingelegt
* Rezepte von mir kreiert; tlw. abgewandelt aus den Wildkräuter-Leben Kochbüchern und von meiner Kräuterpädagogin Johanna Staudinger

…ab jetzt werden viele als Unkräuter verschimpften Plänzchen kulinarisch genossen – Nutzen wir doch diesen reich bestückten Naturladen mit seinen vitaminreich und gesunden, essbaren Wildpflanzen!
Impressionen zum Workshop:


 


„aufgespürt“ – Impressionen „Kleine Kräuterdetektive“ 7. Juni 2017

ACHTUNG: Kleine Kräuterdetektive unterwegs…!
6 kleine NaturforscherInnen (Anna, Linah, Kevin, Nicklas, Moritz, Arian) in Begleitung der Mamas und auch Boxer Cäsar schwärmten gestern aus um das Reich der Pflanzenelfen und -Zwerge zu erkunden. Ausgerüstet mit Lupe, Krickerl und  Sammelkorb ging’s ab rund ums Kräuterei-Refugium in Polsing. Da gab’s viel zu entdecken:
Wir lernten wir das „Wegerich-Zauberpflaster“ kennen – man weiß ja nie! Beim Wegerich-Fadenziehen wurde die Frage geklärt: „Wieviele Eis werde ich diesen Sommer bekommen?“.
Interessant dass der Breitwegerich von den Indianern „Fußabdruck des weißen Mannes“ genannt wird und die Schafgarbe wird auch Mäuseleiter genannt.
Weiter zum Schwimmteich Weiterlesen

„aufgespürt“ – Impressionen „Kleine Kräuterdetektive“ 16. Mai 2017

Kleine Kräuterdetektive unterwegs im Kürnbergwald.
7 kleine Naturforscher und ihre Geschwister und Eltern des EKIZ Spillheide Leonding schwärmten letzten Dienstag aus um das Reich der Pflanzenelfen und -Zwerge zu erkunden. Top motiviert – gings ab in die Natur. Da gab’s viel zu entdecken:
Das Gänseblümchen, den Löwenzahn – aus den „Pusteblumen“ kann man in einem Glas kleine Traumerfüller auf Vorrat legen, den Spitz- und Breitwegerich der uns ein Zauberpflaster ist. Die Taubnessel – auch „Bienensaug“ genannt, die gar nicht brennt und deren Blüten süßen Nektar beinhalten, die Gundelrebe (die sich nicht entscheiden kann ob sie nun Gundelrebe oder Gundermann heißen soll).  Die Fäden des Breitwegerich sagten uns voraus, wieviele Eis wie diesen Sommer wohl bekommen würden – und natürlich welch leckere Weiterlesen

„auf’tischt“ – Impressionen Workshop „Jausenzeit – Aufstrichideen, Brot & Gebäck“ 10.05.2017

Die Frühlings-Wiesen halten viel für uns bereit!
Jetzt „explodiert“ die Natur. Endlich aus der Winterruhe aufgewacht sprießen und blühen die Pflanzen der wärmenden Sonne entgegen. Vogelmiere, Knoblauchsrauke, Taubnessel, Labkraut, Giersch, Borretsch – um nur einige wenige zu nennen locken uns Naturdetektive und Kulinarikgenießer in den reich bestückten Naturladen.

Diesmal war das Thema Jausenzeit – Brot & Gebäck, Aufstrichideen. Und es wurde auch g’schmackig gejausnet. Aber zuerst mussten die Gustostückerl auf den Wiesen rund um’s Bruckmayrgut erst mal aufgespürt und anschließend zubereitet werden.
Christa, Karin und Elke waren fleißig: Wilde-Kümmel-Samen Grissini, „Wilde Weckerl“, Wildkräuter-Knäckebrot mit Nussmix,  Wiesenkräuter-Topfen- und Minze-Erbsen-Aufstrich, ein wildes Wald-&Wiesenpesto sowie g’schmackige Wildkräuter-Blätterteigschnecken entstanden.
Es wurde geschnipselt, Teig geknetet, Prosecco & Wiesendudler getrunken, püriert, abgeschmeckt – ein lustiger, gemütlicher Abend in der Kräuterei-Küche.
Und für’s daheim Ausprobieren gab’s zahlreiche weitere Rezepte. Was nicht aufgegessen werden konnte wurde eingepackt zum Kosten für die „Daheimgebliebenen“.

Unglaublich, was man mit Schätzen aus 1 m2 Wiese alles zaubern kann…

…also raus auf die Wiesen und ab in die Büsche!
Impressionen zum Workshop:


 


„ang’rührt“ – Naturkosmetik selbst gemacht; Impressionen Workshop 30.03.2017

Wissen was drin ist in unserer selbst gemachten Naturkosmetik…
…so das Motto des Workshops von letzten Donnerstag – nur diesmal gab nicht DIE KRÄUTEREI die Produkte vor, sondern die 12 TeilnehmerInnen bestimmten selbst, welche Produkte und wieviele sie machen möchten.
Im Vorfeld informierten mich die angehenden Naturkosmetik-RührerInnen über individuelle Wünsche. Meine Aufgabe war alle Rohstoffe, Behältnisse und die den „Bestellungen“ entsprechenden Rezepte (und viele mehr zum Ausprobieren) parat zu haben.

Und so füllte sich am Abend das G’wölb: Eine motivierte Runde von 10 Damen (Ilse, Brigitte, 2x Monika, Magdalena, Bettina, Michaela, Sabrina, Claudia und Sandra) sowie 2 „Hähne im Korb“ (Fritz & Alexander) rüsteten sich mit ein wenig notwendiger Theorie über pflanzliche, kbA-geprüfte Öle, Butter & Wachse, Inhaltsstoffe & Wirkstoffe, einem Bierchen & Sekt, Kräutersäften und pikanten Wald-&Wiesenkräuter-Blätterteigschnecken. Mit dem Wissen über den Unterschied von Creme und Salbe sowie was mit der 3-Phasen-Technik gemeint ist wurde es „ernst“ – es hieß Ärmel rauf krempeln und ran an die Töpfchen!

Es wurde gewogen, gemischt, gerührt und abgefüllt.
Und auch Hoppalas gehören dazu: Der EOS falsch zusammengebaut – wieder zurück zum Start und noch ein Versuch. Die Handcreme wurde eher ein Hand-Beton (leider hatten wir einen Rechenfehler – aber macht nix, noch ein Versuch – die Handcreme-BestellerInnen werden mit einer streichfähigen nachbeliefert)
AUS FEHLERN LERNT MAN!
Die Ausbeute für die lustige Runde war:
° sanftes Reinigungsgel für trockene u. empfindliche Haut
° leichte Tagescreme mit UV-Schutz, Lipodermin & Hyaluron
° reichhaltige Nachtcreme mit Jojobaöl, Lanolin & Damaszenerrosen-Hydrolat
° AfterShave Balsam mit Wildrosen- & Karottensamenöl
° Bodylotion mit Duftgeranien-Hydrolat
° Lippenpflege mit Honig & Propolis (in kleinen Aludosen und EOS abgefüllt)
° regenerierende Handcreme mit Jojoba- & Aprikosenkernöl
° Duschgel mit Seidenprotein
° Haarshampoo mit Klettenwurzelöl und Birkenknospen-Mazerat

Rezepte (abgewandelt) dankend von Sandra Vielmetti, SchwatzKatz


Nach einem produktiven und netten Rühr-Abend wurden die hergestellten „Schätzchen“ für zu Hause eingepackt.

Naturkosmetik selbstgemacht und auf mich abgestimmt – perfekt! Da weiß man was drin ist…
Impressionen zu den Workshops:


 


Veilchenblütenlikör & kandierte Veilchenblüten

Zutaten:
1 Handvoll Veilchenblüten
2-3 Veilchenwurzel
1 lt. Ansatzkorn oder Wodka
2 EL Birkenzucker

Zubereitung:
Die bei einem Frühlingsspaziergang gesammelten Veilchenblüten (gebt ein paar auf die Seite – siehe weiter unten)  und die gut gereinigten Veilchenwurzel (bitte im eigenen Garten graben – sonst weglassen!) in ein gut verschließbares Glas geben und den Alkohol dazugeben.
–> Max. 2 Tage angesetzt lassen. Ihr werdet sehen, welch wunderbare Farbe die Blüten an den Alkohol abgeben. Max. nur 2 Tage deshalb, da sonst die wunderbare Farbe verloren geht und sich wieder in grünlich-gelb zurückwandert!
Dann die Blüten und Wurzel abseihen und Ansatz wieder ins Glas zurück geben. Nun den Birkenzucker  – je nach gewünschter Süße mehr oder weniger dazugeben und für mind. 6 Wochen reifen lassen. Immer wieder schütteln.

Nach der unbedingt notwendigen Kostprobe (-:  in eine saubere Flasche abfüllen und zu besonderen Anlässen genießen.
Dem Veilchen wird beruhigende Wirkung zugesprochen – in Verbindung mit dem Genuss dieses „süßen“ Likörs sicherlich ein Fünkchen Wahrheit dran…

Kandierte Veilchenblüten
ihr braucht: 1 Eilar und Birkenzucker „fein“, die restlichen Veilchenblüten, 1 Haarpinsel
Bestreicht die Veilchenblüten einzeln mit dem in Eiklar getauchten Pinsel, dann im Birkenzucker vorsichtig „wutzeln“ und auf Butterbrotpapier trocknen lassen.
In einer Papierschachtel halten sich die kleinen Köstlichkeiten bis zu einem Jahr.
Süße und hübsche Verführung auf Torten und Desserts.

Lasst euch verzaubern von den hübschen violetten Schönheiten!
PS: die Fotos sind vom letzten Jahr – heuer muss ich erst wieder in den Kräutergarten bevor das 1. Mal Rasen mähen ansteht…